Silvia Heinzelbecker

Silvia Heinzelbecker

Silvia Heinzelbecker

 

Büro im 1. OG – Raum 1.20

Telefon: 04264-821367

E-Mail: silvia.heinzelbecker@obs-sottrum.eu

 

Seit 2009 arbeite ich in der Schulsozialarbeit an der „Schule an der Wieste“. Als Schulsozialarbeiterin bin ich vertrauliche Ansprechpartnerin für alle Schülerinnen und Schüler, die sich bei persönlichen und schulischen Problemen an mich wenden können – seien es Konflikte zu Hause, in der Schule oder mit Freunden. Auch Eltern können gern den Kontakt zu mir suchen.

 

So erreichen Sie mich

Montags:          8.00 bis 13.00 Uhr

Dienstags:        8.00 bis 13.00 Uhr

Donnerstags:    8.00 bis 13.00 Uhr

Freitags:           8.00 bis 13.00 Uhr

In diesen Zeiten oder nach vorheriger Vereinbarung habe ich Zeit für Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und anderen sozialen Einrichtungen und Institutionen, bin aber auch in den Klassen im Einsatz. Für weitere Informationen sowie Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich der Prävention sowie in der Durchführung von Sozialtraining und Anti-Mobbing-Training.

 

Prävention, Projekte und sozialpädagogische Gruppenarbeit

Die Förderung positiver Erfahrungen in und mit der Schule ist für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte wichtig, insbesondere aber für diejenigen, die Gefahr laufen, sich von der Schule zu ent-fremden. Daher lege ich im Sozialtraining besonderen Wert auf die Entwicklung von Fähigkeiten, die das Hilfesuchen ermöglichen und unterstützen.

 

Seit 2011 arbeite ich mit dem Programm MindMatters (MindMatters Programmzentrum, der Leuphana Universität Lüneburg, Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften), welches durch die Förder­­ung der psychischen Gesundheit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Qualität unserer Schule leisten kann. Es basiert auf dem Konzept der guten gesunden Schule und thematisiert Aspekte wie den Aufbau und Erhalt von Freundschaften, den Umgang mit Stress, Mob­bing sowie psychische Be­einträchtigungen und Störungen. Dieses Sozialtraining eignet sich vor allem für die Klassenstufen 5 und 6. Zur Zielgruppe gehören insbesondere neu zusammengestellte Schülergrup­pen. Das Training fördert neben der Teamarbeit und Kommunikation auch die Partizipation und eine positive Einstellung zu sich selbst sowie das Zugehörigkeitsgefühl zur Schule.

 

 

Sozialtraining für die 5. Klassen – „Freunde finden, behalten und dazugehören“

„Freunde finden, behalten und dazugehören“ wurde für die ersten Schulwochen direkt nach dem Übergang der Schülerinnen und Schüler von der Grundschule in die Sekundarstufe I konzipiert. Es dient zur Stärkung der Resilienz von Schülerinnen und Schülern und zielt insbesondere auf die Ent­wicklung von Fähigkeiten zum Umgang mit herausfordernden oder schwierigen Situationen innerhalb und außerhalb der Schule. Das Ziel dieses Trainings ist es, die Fähigkeiten Ihres Kindes zum Lösen von Problemen zu fördern und den Umgang mit den eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen zu üben und zu erweitern. Kinder, die an diesem Programm teilnehmen und die vermittelten Fertig­keiten lernen und anwenden, werden sich in der Klasse wohler fühlen und im Alltag besser zurecht­kommen. Das Sozialtraining wird hauptsächlich in Jahrgang 5, in Einzelfällen auch in höheren Jahr­gängen angeboten.

Zur Klassenfindung und zur Stärkung der sozialen Kompetenzen sowie der Klassengemeinschaft führe ich das Sozialtraining zu Beginn des Schuljahres in den neuen Jahrgängen (5. Klassen) wöchentlich durch. In den ersten Wochen erarbeite ich gemeinsam mit der Klasse das Thema „Freunde finden, behalten und dazugehören“. Die Übungen und Aktivitäten unterstützen Kennenlern-, Gruppenbildungs- und Integrationsprozesse, fördern Kommunikation, Kooperation und eine immer wieder neue Zusammen­setzung in kleineren Gruppen. Die Kommunikationsübungen regen die Schüler­innen und Schüler zum Nachdenken über die Verständigung in Gruppen und über ihre Er­wartungen an eine Gruppenmitglied­schaft an. Ziel des Sozialtrainings ist es, soziale Fähigkeiten und respektvollen Umgang zu fördern, Verhaltensauffällig­keiten vorzubeugen und die Klassengemein­schaft zu stärken. Klassenlehrerin/­Klassenlehrer und Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit gegeben, sich jeweils in einem anderen Kontext kennen zu lernen.

 

Die wesentlichen Ziele sind hierbei:

  • Strategien entwickeln, um neue Freunde zu finden, Mitschülerinnen und Mitschüler in Gruppen zu integrieren und Veränderungen in Freundschaften verarbeiten zu können.

 

  • Aufgabenverteilung bei Gruppenarbeiten diskutieren und meistern sowie die Rolle von Gruppenerwartungen und vereinbarten Regeln für das Klassenklima erkennen.

 

  • Selbstbewusstes Eingreifen im Falle von Regelverletzungen fördern.

 

  • Förderung des Wohlbefindens aller Schülerinnen und Schüler durch Erlernen von Verhaltens­regeln für ein soziales Miteinander.

 

Gewaltprävention für die 5. und 6. Klassen

Nach dem Klassenfindungstraining kann die Klasse an einem weiteren Training zum Thema Mobbing teilnehmen. Mit „Mobbing? Nicht in unserer Schule!“ erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Hand­lungsstrategien zum Thema „Mobbing“. Dieses Training dient der Prävention von Mobbing in der Schule.

Die wesentlichen Ziele sind hierbei:

  • Wissen über Mobbing – Definition von Mobbing
  • Gründe und Auslöser von Mobbing erkennen
  • Entwicklung von Bewältigungsstrategien im Umgang mit Mobbing
  • Aufbau von Kompetenzen zur Prävention von und zum Umgang mit Mobbing
  • Förderung eines positiven Unterrichtsklimas
  • Förderung von Empathie
  • Förderung der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler untereinander
  • Förderung von Respekt und Akzeptanz von Unterschiedlichkeiten

 

 

Gewaltprävention für die 6. Klassen

Neben der Durchführung der obengenannten Präventionsprogramme wird für die 6. Klassen das Gewaltpräventionsprojekt „WIR sind stark“ angeboten. Dieses Projekt für Zivilcourage und Anti-Gewalt wird in Zusammenarbeit mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Rotenburg durchge­führt. Das Programm dient der Förderung und Stärkung von Selbstbehauptung und Zivil­courage. Des Weiteren wird durch das zweitägige Intensivtraining das Gemeinschaftsgefühl in der Klasse gestärkt und die Fähigkeiten zur gewaltfreien Konfliktlösung gefördert.

Die Schülerinnen und Schüler sollen Strategien und konkrete Verhaltensweisen erlernen, um sich in Gefahrensituationen optimal verhalten zu können. Darüber hinaus sollen sie motiviert werden, sich für ihre Gruppe einzusetzen und dadurch Zivilcourage täglich zu leben.

Ziele

  • Förderung der Gemeinschaft, der Integration und Toleranz
  • Verbesserung der Kommunikation
  • Förderung der Zivilcourage sowie Sensibilisierung für Notsituationen/Erkennen der Notwendigkeit couragierten Handelns
  • Erlernen eines optimalen Opfer- und Helferverhalten
  • Förderung der Anti-Gewalt-Strategien werden gefördert durch Verdeutlichen der verschieden Formen von Gewalt, Sensibilisierung für Opferempfinden und die Verletzlichkeit des menschlichen Körpers und Aufzeigen von Handlungsalternativen

Mit diesem Training leistet die Schule einen wichtigen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler und zu einer weiteren Verbesserung des Klimas innerhalb der Schule. „WIR sind stark“ ist in unserem Schulprogramm verankert.

 

„Medienkompetenz jetzt“ mit smiley e.V. – Klassenworkshop für die 6. Klassen

In diesem Klassenworkshop wird bedarfsgerecht und bedürfnisorientiert gemeinsam mit den Schüler­innen und Schülern ein gesunder Umgang mit Internet, Computerspielen und Handy er­arbeitet. Hierbei wird methodisch darauf geachtet, dass bei den Schülerinnen und Schülern ihrer individuellen Nutzungsweise entsprochen wird, um keine Bedürfnisse zu wecken, die möglicher­weise nicht angemessen sind. Schwerpunkte sind: Gebrauch der Handykamera, Kostenfallen im Internet, Wirkung von Computerspielen, Sucht­mechanismen und Abhängig­keit von Onlinespielen, Ver­halten im Chat, Verwendung von Bildern und persönlichen Daten im Internet. Ziel des Workshops ist, dass die Schüler­innen und Schüler einen kritischen und sen­siblen Umgang mit dem Internet lernen.

 

Alkoholpräventionsworkshop – „Tom & Lisa“ für die 8. Klassen

Seit 2011 biete ich in Kooperation mit einer Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen ein Alkoholpräventionsprojekt „Tom & Lisa“ an. „Tom & Lisa“ ist das erste evaluierte Präventions­angebot für Schulklassen zum Erwerb von Risiko­kompetenz im Umgang mit Alkohol. In einem interaktiven Planspiel sind die Jugendlichen als Geburtstagsgäste beteiligt und lernen spielerisch, wie verantwort­ungs­voller Umgang mit Alkohol aussieht. Der Workshop setzt bei den sozialen Kompeten­zen und Ressourcen von Jugendlichen an. Neben Infos zur Wirkung und Gefahren von Alkohol geht es auch darum, die verbreitete Überschätz­ung des Alkoholkonsums bei Gleichaltrigen zu korrigieren, an der Jugendliche ihr Trinkverhalten orientieren. Der Workshop ermutigt Jungen und Mädchen, gut in­formiert ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für sich und ihre mitfeiernden Freunde zu übernehmen.

 

KlarSicht-Parcours“ – Alkohol- und Drogenprävention für die 8. Klassen

In Kooperation mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Roten­burg, der Verkehrswacht e.V. Rotenburg sowie einer weiteren Lehrkraft führe ich für alle Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahr­gang den KlarSicht-Parcours durch.

 

„Sexualpädagogik“ bei der ProFamilia – Beratungsstelle in Bremen“

Für Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 9 koordiniere ich das Angebot zum Thema „Sexualität und Verhütung“ bei der ProFamilia –Beratungsstelle. Die Schülerinnen und Schüler besuchen gemeinsam mit ihrer Biologielehrerin das Beratungszentrum in Bremen.

 

Übergang Schule – Beruf

 

Werkbesichtigung Mercedes-Benz-Werk in Bremen

Für alle Klassen der 9. Jahrgangsstufe wird die Teilnahme an einer Werkbesichtigung bei Mercedes Benz in Bremen organisiert. Die Führung durch das Werk dient der Berufs­orientierung. Die Schüler­innen und Schüler erhielten dabei Informationen über das Mercedes-Benz-Werk in Bremen und die möglichen Berufsaus­bild­ungen, besichtigten das Bildungs­zentrum und erfuhren bei einem Rundgang durch die Pro­duktion ver­schiedene Arbeitsbereiche. Neben den Fakten rund um das Unter­nehmen er­hielten die Schülerinnen und Schüler auch jede Menge Informationen zu den Ausbildungs­möglich­keiten und Berufen, die es dort gibt. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren je­weiligen Klassenlehrerinnen und Klassen­lehrern sowie von der Schulsozial­arbeiterin.

 

Berufe-Rallye

Alle zwei Jahre führt die Schulsozialarbeit gemeinsam mit dem AWT-Fachbereich eine Berufe-Rallye für die Klassen 8 bis 10 durch. An der Berufe-Rallye beteiligen sich bis zu 15 Betriebe aus der Region und stellen ihre Ausbildungsberufe den achten bis zehnten Klas­sen vor. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Ausbildungsberufe kennen, indem sie an Stationen passende Auf­­gaben ab­solvierten, was neben dem praktischen Einblick in die Berufsfelder auch zu einem engeren Kontakt zwischen ansässiger Wirtschaft und Schule geführt hat.